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Neue Fördermittel - Kostenbewusst Heizen mit Holz |
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Köln/Mannheim, März 2008. Gute Nachrichten für alle, die den Kauf einer
Holz- oder Pelletsheizung planen: Das Bundesumweltministerium hat mit
Beginn Januar 2008 im Rahmen des Marktanreizprogramm zur Förderung
erneuerbarer Energien (MAP) den Investitionszuschuss insgesamt erhöht.
Konkret bedeutet das für den Verbraucher, dass seit Januar 2008 eine
neue Pelletsanlage in der Basisförderung mit 36 Euro pro Kilowatt
gefördert wird, wobei stets ein vom jeweiligen System abhängiger
Basisfördersatz ausbezahlt wird. Dieser liegt bei neuen Pelletskesseln
bei mindestens 2000,- bzw. bei Installation eines Pufferspeichers bei
mindestens 2500,- Euro. Die Anschaffung eines luftgeführten
Pelletsofens (ab 8 kW) oder eines Pelletsofens mit Wassertasche (ab 5
kW) wird mit mindestens 1000 Euro gefördert. Für Anlagen zur
Verfeuerung von Holzhackschnitzeln mit Pufferspeicher von mindestens 30
l/kW gibt es nun 1000 Euro vom Staat, der Erwerb eines neuen
Scheitholzvergaserkessels wird aktuell mit 1.125 Euro unterstützt.
Für Gebäude mit besonders geringem Primärenergiebedarf gibt es
zusätzlich ein zweistufiges Effizienzbonus-System. Sollte ein Gebäude
keinen Effizienzbonus erhalten, kann die sinnvolle Kombination einer
Holzfeuerungsanlage mit einer thermischen Solaranlage mit 750 Euro
gefördert werden. Detaillierte Auskünfte zu allen Förderoptionen für
Holz- und Pelletsheizungen liefert das Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de. Heizungsmodernisierer können
außerdem ein zinsgünstiges Darlehen über das Programm „Wohnraum
Modernisieren Öko-Plus“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de)
erhalten.
Die Neuregelung der Fördermittel zeichnet Holz- und Pelletsheizungen
erneut als ökologische und kostengünstige Alternativen zu fossilen
Brennstoffen aus. Versorgungssicherheit, umweltfreundlicher Betrieb und
sparsamer Verbrauch sind ihre weiteren Stärken. Dazu überzeugen sie
durch eine hohe Wirtschaftlichkeit.
So sind die Kosten für eine Kilowattstunde Heizwärme beim Einsatz von
Holzpellets um ca. 30% günstiger gegenüber einer herkömmlichen
Heizungsanlage. Dies ist keine Momentaufnahme: da in den letzten Jahren
die Produktionskapazitäten am Pelletsmarkt erheblich gesteigert wurden,
kann auch für die Zukunft von Preisstabilität und Versorgungssicherheit
ausgegangen werden.
Holz- und Pelletsheizungen entlasten also nicht nur den Geldbeutel der
Verbraucher, sondern leisten in hohem Maße auch aktiven Klimaschutz.
Alle Angaben zu Fördergeldern ohne Gewähr. Bitte beachten Sie die
jeweils gültigen Förderrichtlinien. Auf Fördergelder besteht kein
Rechtsanspruch.
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Bildquelle:
Initiative Holz und Pellets,
Köln/Mannheim
Abdruck honorarfrei
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