Hackschnitzel / Lieferung & Lagerung

Auch durch die kurzen Anlieferwege schont eine Hackschnitzelheizung die Umwelt: Tank- oder Kipplaster bringen das Hackgut vom lokalen Händler direkt vor die Haustür. Für den Weg der Hackschnitzel in die Lagerstelle gibt es zwei einfache Möglichkeiten. Zum einen können die Holzchips durch einen Schlauch direkt vom Tankwagen in den Bunker gepumpt werden. Wo baulich möglich, kann auch ein Kipplaster bzw. Traktor mit Frontladevorrichtung das Hackgut direkt an der Lagerstelle bzw. in den Lagerbunker abschütten. 

haschn_webillu_lief1.jpgBei der Lagerung gilt es einige Regeln zu beachten, um einer Schimmelbildung und dem damit verbundenen Energieverlust vorzubeugen. Lagern Sie keinesfalls nasses Hackgut ein. Die Feuchtigkeit kondensiert vor allem an der Schüttungskrone und begünstigt so einen Pilzbefall. Halten Sie den Lagerzeitraum möglichst kurz, in etwa drei Monate. Getrennte Häufungen wahren den Überblick für ein Verbrauchsystem im Sinne der Faustregel: Was am längsten lagert, wird als nächstes verfeuert.

Bei Innenlagerung sollte ein Abluftsystem vorgesehen werden. Die Abluft aus dem Lager kann direkt in den Brenner geleitet werden, um somit Sporen gleich mit zu verbrennen. Zu Gunsten besserer Durchlüftung ist hier eine Dammform der Schüttung einer ebenmäßigen Schütthöhe stets vorzuziehen.

Im Falle einer Außenlagerung bilden Sie Haufen in Form von Spitzkegeln, um nach einem Regenguss eine möglichst kurze Trockenzeit zu gewährleisten.
Generell bietet sich – wenn baulich möglich – eine preiswerte und fachgerechte Lagerung in überdachten Draht- oder Holzgitterkästen an.