Scheitholz / Lieferung & Lagerung
Sollten Sie das Scheitholz nicht selbst herstellen oder vom Hersteller abholen, bieten viele forstwirtschaftliche Betriebe auch eine Anlieferung zu Ihrem Anwesen an.

scheit_webillu_lager.jpgBei der Lagerung von Scheitholz gilt es, einige wichtige Grundregeln zu beachten. Zunächst sollten Sie idealerweise bereits gespaltenes Feuerholz einlagern. Bei Buche, Fichte oder Kiefer können Sie in diesem Falle davon ausgehen, dass Ihr Brennholz bei korrekter Lagerung innerhalb von zwei Jahren auf einen Wassergehalt von unter 20% abtrocknet, und damit zu Heizzwecken verwendbar ist. Ungespaltenes Holz hingegen benötigt bis zu drei Jahre, bis es diesen Grad der Trocknung erreicht, wobei gerade Laubhölzer bei zu langsamer Trocknung zum „verstocken“ tendieren (=Pilzbefall), wodurch ein großer Teil ihres Energiegehalts verloren geht.

Um einer Verstockung vorzubeugen, sollten Sie frisch geschlagenes Brennholz auch keinesfalls komplett in Plastikplanen verpacken oder in geschlossenen Räumen lagern. Stattdessen bieten sich als Lagerstelle ebenso sonnige wie windige Orte (z.B. vor der Süd- und Westfassade) mit trockenem Untergrund an. Dabei ist ein ausreichender Durchlüftungsabstand zur Hauswand von mindestens 10 Zentimetern zu beachten. Schichtet man das Holz im Kreuzstapel oder in Gitterboxen, begünstigt dies zusätzlich den Trocknungsprozess. Nach der sommerlichen Trocknungsphase muss das Brennholz gegen Regen geschützt werden. Hierzu bieten sich etwa Plastikplanen an.