Scheitholz / Herkunft & Herstellung
scheit_webillu_herk1.jpgScheitholz hat im privaten Bereich eine lange Tradition. Grundsätzlich eignet sich jede Baumart, um als Scheitholz verfeuert zu werden. Luftgetrocknetes Holz (Wassergehalt 15-20%) besitzt einen durchschnittlichen Energiewert von 4 kWh/kg. Das Holz sollte möglichst trocken sein, ideal ist eine Lagerungszeit an der Luft unter einem Regenwasserschutz von 2 Jahren.

Die klassische Gewinnung von Scheitholz erfolgt mit Axt und Säge. Die Technik hat die Arbeit allerdings mit Kettensägen, Kreissägen und Spaltmaschinen wesentlich erleichtert. Holz, das bei der Gewinnung von Nutzholz anfällt, sowie schwache und krumme Stämme, werden auf die gewünschte Länge gesägt und gespalten. Durch das Spalten wird eine bessere Trocknung und Verbrennung erreicht.

Maßeinheiten für Brennholz:

Beim Kauf von Brennholz wird man mit verschiedenen Maßeinheiten konfrontiert, die am Markt angeboten werden.

  •    Raummeter (rm = 1 Ster)
Ein Raummeter ist die Maßeinheit für geschichtetes Holz (Scheitholz), das unter Einschluss der Luft ein Gesamtvolumen von einem Kubikmeter füllt.

1 Ster ~ 0,7 bis 0,8 Festmeter

•    Festmeter (fm)
Ein Festmeter ist die Maßeinheit für einen Kubikmeter Holz, bezogen auf rundes Holz vor dem Sägen und Spalten.

1 fm ~ 1,3 bis 1,4 Ster

•    Schüttraummeter (srm)
Ein Schüttraummeter ist die Maßeinheit für geschütterte Brenngutsortimente (z.B. Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzel).

1 srm ~ 0,3 bis 0,4 Festmeter
1 srm ~ 0,4 bis 0,5 Ster