Pellets / Umweltbilanz & Ökologie

Die Pelletsheizung stellt gleich aus mehreren Gründen einen äußerst ökologischen Weg zur Wärmeversorgung dar.

Zunächst einmal verhält sich der nachwachsende Rohstoff Holz in der Verbrennung klimaneutral. Das bedeutet, dass Holz bei der Verbrennung nur pellets_webillu_oeko.jpgsoviel CO2 freisetzt, wie es im Laufe seines Wachstums gebunden hat. Es wird also durch eine Holzfeuerung kein zusätzliches klimaschädliches Kohlendioxid freigesetzt.
Da Pellets durch die in Deutschland flächendeckend vorhandenen Sägewerke meist in der Region hergestellt und vertrieben werden, schonen auch die kurzen Anlieferwege und die damit verbundenen geringen Emissionen die Umwelt.

Der Energieaufwand bei der Herstellung von Pellets aus getrockneten Holzspänen ist verglichen mit fossilen Energieträgern sehr niedrig und beträgt nur 2,7% der Endenergie. Üblicherweise werden Pellets regional, also in Standortnähe des Endverbrauchers produziert, und unterstützen so die lokale Wertschöpfung nachhaltig.

Weil moderne Pelletsanlagen einen Wirkungsgrad von über 90% erreichen, gewährleisten sie zudem einen nachhaltigen und sparsamen Umgang mit dem regenerativen Energieträger Holz.

Auch in Bezug auf die Feinstaub-Diskussion erweisen sich Pelletsfeuerungen als unbedenklich, umweltfreundlich und zukunftsorientiert: Bereits heute unterschreiten alle marktgängigen Pelletsanlagen die Grenzwerte an Feinstaubemission, die die Bundesregierung für 2015 avisiert, Nachrüstungen von Partikelfiltern sind daher nicht nötig. Die Staubemissionen von Pelletskesseln liegen i.d.R. unter 20 mg/ m³ und damit weit unter den gesetzlichen Vorschriften der ersten  Bundesimmissionsschutzverordnung, die gegenwärtig einen Grenzwert von 150 mg/ m³ festlegt.