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Heizalternative Scheitholz auf Erfolgskurs Drucken E-Mail
Die natürlichste Form des Heizens erlebt eine Renaissance als moderne Wärmetechnologie

Köln im Oktober 2013. Die Bundesbürger heizen immer kosten- und umweltbewusster, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). So verringerte sich von 2005 bis 2011 der Mineralölverbrauch in privaten Haushalten um 25,5 Prozent. Auch der Verbrauch von Erdgas sank um 20,7 Prozent. Zuwächse hingegen verzeichneten die regenerativen Energieträger wie etwa der nachwachsende Brennstoff Holz: Der Verbrauch stieg um 37,6 Prozent an. Vor diesem Hintergrund zeigt sich Scheitholz als die natürlichste Form des Heizens heute so aktuell wie nie: Als wohl ursprünglichster aller Energieträger schont Scheitholz nicht nur Klima und Haushaltskasse, sondern ist dank moderner, energieeffizienter Heiztechnik auch eine versorgungssichere, heimische Heizalternative mit hohem Bedienkomfort. Zudem wird die Anschaffung einer Scheitholzheizung mit staatlichen Förderungen unterstützt.

Der starke Zuwachs des Marktes regenerativer Energieträger wie etwa Brennholz zeigt deutlich, dass die moderne Scheitholzheizung schon lange kein Nischenthema mehr ist, sondern sich als emissionsarme, kostengünstige und komfortable Heizalternative etabliert hat. Als ein lokaler Rohstoff mit hoher Versorgungssicherheit bietet Holz kalkulierbare Preise durch die Unabhängigkeit von Öl und Gas. Da der Rohstoff Holz bei der Verfeuerung stets nur soviel CO2 an die Atmosphäre abgibt, wie es im Laufe seines Wachstums gebunden hat, ist Scheitholz als Brennstoff zudem besonders klimafreundlich. Durch die moderne Verbrennungstechnik heutiger Scheitholzheizungen ist ein äußerst ökonomischer Umgang mit dem Brennstoff gewährleistet. Das macht die moderne Holzfeuerung zu einer sowohl umweltfreundlichen als auch kosteneffizienten Heizalternative bei größtmöglichem Bedienkomfort, mit der sich heute das gesamte Haus beheizen lässt. Die Füllräume moderner Scheitholzvergaserkessel sind so groß und die Verbrennung so effizient, dass in der kalten Jahreszeit nur circa ein bis zwei Mal am Tag Holz nachgelegt werden muss. In wärmeren Übergangszeiten genügt in der Regel sogar ein Nachfüllintervall von zwei Tagen. Auch der Aschebehälter muss nur ein- bis zweimal im Monat geleert werden. Die Asche kann hierbei bequem über den Hausmüll entsorgt werden oder dient als wertvoller Dünger im Garten.

Der erneuerbare Energieträger Holz steht zudem absolut ausreichend zur Verfügung, denn Deutschlands Wälder verfügen über die größten Holzvorräte Mitteleuropas. Dabei wird derzeit noch nicht einmal der jährliche Holzzuwachs in den Wäldern vollständig genutzt. Darüber hinaus sorgt die bundesweit gesetzlich vorgeschriebene nachhaltige Forstwirtschaft dafür, dass es zu keiner Übernutzung des Waldes kommt.

Der Umstieg auf ein modernes Scheitholzsystem wird übrigens im Zuge des staatlichen Marktanreizprogramms (MAP) vom Bund belohnt: Ein Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher wird vom Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 1.400 Euro bezuschusst. Zu dieser Basisförderung können je nach Bau noch Boni z.B. für die Kombination mit einer Solaranlage beantragt werden.


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Köln/Berlin
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