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Hackschnitzel / Herkunft & Herstellung Drucken E-Mail

Zur Herstellung von Hackschnitzeln existieren mehrere gängige Verfahren.

Zum einen werden in Sägewerken zur anderweitigen Verarbeitung nicht nutzbare Nadelholzstammteile direkt zerkleinert und können in einer Stückgröße von 10 bis 50 Millimetern als Brennstoff für Heizkessel verwendet werden.

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Eine andere Möglichkeit der Hackschnitzelherstellung besteht in der Zerkleinerung von ansonsten nicht nutzbarem Rundholz im Forst. Hierbei wird das Holz entweder am Stück vorgetrocknet oder die fertigen Hackschnitzel in eine Trockenhalle gebracht. Bei diesem Verfahren spricht man vom Waldhackschnitzel.

Unter Landschaftspflegeholz versteht man schließlich gehackte oder geschredderte Holzreste. Bei einem vergleichsweise niedrigen Kaufpreis sollte man allerdings bei dieser Holzart beachten, dass sie einige Nachteile in der energetischen Nutzung hat, wie einen hohen Wassergehalt von über 60%, einen relativ hohen Rindenanteil oder die Notwendigkeit biologischer Trocknung.

Geschreddertes Altholz, das aus längeren und schmaleren Stücken besteht, wird in den Kategorien A1 (unbehandelt), A2 (unbelastet) und A3/A4 (belastet) unterschieden. Für kleinere Anlagen im häuslichen Bereich ist nur unbehandeltes Altholz der Kategorie A1 zulässig.

Die Qualität des Brennstoffs Hackschnitzel wird in der EU Vor-Norm CEN / TC 335 "Feste Biobrennstoffe" definiert.

 
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