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Traditioneller Brennstoff im modernen Gewand

Scheitholz entwickelt sich zur beliebten Heizalternative

Köln im Dezember 2012. In Zeiten kontinuierlich steigender Heizkosten wundert es nicht, dass in den letzten Jahren ein starker Rückgang des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen zu verzeichnen ist, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet. Allein im Zeitraum 2005 bis 2010 verringerte sich der Verbrauch von Heizöl um 21,5%, der Verbrauch von Erdgas sank um 11,4%. Gleichzeitig ist laut Destatis bereits in jedem dritten Neubau, der 2011 fertiggestellt wurde, eine regenerative Heizanlage installiert. Erneuerbare Energieträger wie etwa Brennholz konnten ein kräftiges Absatzplus von 33,1% verzeichnen. In diesem Zusammenhang ist Scheitholz als der wohl ursprünglichste aller Energieträger eine immer beliebter werdende, klimafreundliche und kostengünstige Alternative zu fossilen Brennstoffen. Moderne Scheitholzheizungen bieten heutzutage eine komfortable Möglichkeit der Wärmegewinnung aus einem heimischen und versorgungssicheren Rohstoff.

Vor dem Hintergrund des viel diskutierten Klimawandels und stetig steigender fossiler Brennstoffpreise erlebt der altbewährte Energieträger Holz eine echte Renaissance. Als ein heimischer Rohstoff mit hoher Versorgungssicherheit bietet Holz günstige, kalkulierbare Preise durch die Unabhängigkeit von Öl und Gas. Zugleich ist er besonders klimafreundlich, da Holz bei der Verfeuerung stets nur soviel CO2 an die Atmosphäre abgibt, wie es im Laufe seines Wachstums gebunden hat.

Zudem kann mit einer modernen Scheitholzzentralheizung heute das gesamte Haus kostenbewusst und komfortabel beheizt werden. Dabei sorgt eine hochwertige Anlagentechnik für niedrige Emissionen und hohe Wirkungsgrade bei maximalem Bedienkomfort. Die Füllräume moderner Scheitholzvergaserkessel sind so groß, dass in der kalten Jahreszeit nur alle acht bis zwölf Stunden – das heißt ein bis zwei Mal am Tag – Holz nachgelegt werden muss. In wärmeren Übergangszeiten reicht sogar in der Regel ein Nachfüllintervall von zwei Tagen. Auch der Aschebehälter muss nur ein- bis zweimal im Monat geleert werden, und die Asche kann bequem über den Hausmüll entsorgt oder als wertvoller Dünger im Garten eingesetzt werden.

Zudem ist beim heimischen Brennstoff Holz eine hohe Versorgungssicherheit gewährleistet. Deutschland verfügt über die höchsten Holzvorräte in Europa. Davon werden derzeit jedoch nur etwa zwei Drittel des jährlichen Zuwachses genutzt und eine nachhaltige Forstwirtschaft ist gesetzlich vorgeschrieben. So stünde auch zukünftig bei weiterhin steigender Nachfrage der erneuerbare Energieträger Holz ausreichend zur Verfügung.

Wer sich bei der Umstellung der Heizanlage für ein modernes Scheitholzsystem entscheidet, wird im Zuge des staatlichen Marktanreizprogramms zudem belohnt: Ein Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher wird vom Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 1.400 Euro unterstützt. Zu dieser Basisförderung können je nach Bau noch Boni z.B. für die Kombination mit einer Solaranlage oder einer Solarthermie beantragt werden.


Weitere Informationen zum Thema Scheitholz sowie Heizen mit Holz allgemein erhalten Sie unter www.holzundpellets.de.

ENDE


 



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